Marhaba! Keef halak?
Wie man auf den Fotos sieht, habe ich gestern zum ersten Mal eine Oud in die Finger bekommen. Sie gehoert dem Schwager der Gastfamilie. Eine gar vortreffliche Gretl von syrischer Meisterhand geschnitzt.
Gestern hab ich die Jugend hier bei einem Fussballspiel unterstuetzt und mir auch prompt den Fuss verknackst. Seit der WM sind hier alle ganz vernarrt. Auf vielen Haeusern wehen die Fahnen der Mannschaften, die sie unterstuetzt haben. Hauptsaechlich Brasilien oder Deutschland. Das Dorf an sich ist mit seinen 4.500 Einwohnern recht ueberschaulich und man kann in 15 min. einmal durchlaufen. Dennoch sind die Leute hier total auf ihre Autos versessen. Auch wenn es nur 200m sind, wollen sie dich gleich mit dem Auto hinfahren. Das geht sogar unseren amerikanischen Freunden zu weit...Das sind so ein paar der sympathischen Eigenschaften der Einwohner hier.
In den naechsten Tagen werden wir auch ein paar Ausfluege in die Umgebung unternehmen, wovon wir dann mit groesstmoeglicher Eloquenz berichten werden.
Bis dann,
Fa'abian
Ein Reiseblog zur Israelreise von Fabian und Heiko, welche vom 25. Juli bis zum 15. August 2010 das heilige Land besuchen.
Freitag, 30. Juli 2010
Donnerstag, 29. Juli 2010
Mittwoch, 28. Juli 2010
Zukunftsprognosen , Hochzeitstänze und Sprachwirrwar.
Marhaba liebe Leser,
zwei Tage sind wie Sand zwischen den Fingern zerronnen und wir haben
viel erlebt. Gestern renovierten wir ein wenig das Gemeindezentrum und
begutachteten den örtlichen Friedhof, wobei unterwegs zu diesem,
Achsan uns mehr vom Massaker in Eilaboun erzählte. Wir begutachteten
den Platz an dem das Massaker stattfand. Vielleicht werde ich später
nochmal einen extra Eintrag zu diesem Thema verfassen. Eilaboun, das
Dorf mit den wohl freundlichsten Menschen die ich je in Israel
kennengelernt habe, hat aber nicht nur alte Narben sondern auch eine
schleichende Krankheit, welche auch Guben heimsucht. Die meisten
jungen Menschen verlassen den Ort um in anderen Ländern zu studieren.
Achsan sieht große Probleme herannahen, wenn er über Eilaboun in 50
Jahren nachdenkt. Die Christen hier stellen eine Minderheit unter
einer Minderheit dar. Von den Juden werden sie als Araber mit vielen
Schikanen belegt und für die Moslems sind sie Verräter und
Unterstützer der Usa. Da unter diesen Bedingungen es kaum Möglich ist
einen ordentlich Job zu bekommen zieht es eben immer mehr weg aus
Eilaboun und weg aus Israel und so schrumpft die Dorfgemeinschaft
langsam aus ihrer Sicherheit heraus.
Doch kommen wir wieder zu unserer Gegenwart. Am Abend des gestrigen
Tages durften wir einer Hochzeitsparty beiwohnen. Man muss dazu
erwähnen, das hier Hochzeitsfeiern stets eine Woche andauern und am
Ende in einer Feier mit 400 bis zu 1000 Gästen endet. Ich glaube
langsam, das diese Woche genutzt wird um sich klar zu machen, wen man
neben seiner Geliebten oder seines Geliebten noch so mitheiratet. Der
Abend war jedenfalls sehr lustig und wir tanzten eine Menge zu
arabischer habibi Musik.
Heute arbeiteten wir wieder in der Schule. Nachdem wir mehrere
Pflanzen von Geröll befreit hatten, gab es lecker Reis^^ und nette
Geschichten aus der Bronze von unserer neuen Mitstreiterin Victoria.
Danach gab es dann für uns alle unseren ersten Arabischunterricht. Man
glaubt garnicht wie viele unterschiedliche Laute ein Mensch
produzieren kann. Nachdem wir genug herum gezischt hatten machten wir
uns zum Appartment der Amerikaner auf um dort von aus zu einer kleinen
Party zu gehen.
zwei Tage sind wie Sand zwischen den Fingern zerronnen und wir haben
viel erlebt. Gestern renovierten wir ein wenig das Gemeindezentrum und
begutachteten den örtlichen Friedhof, wobei unterwegs zu diesem,
Achsan uns mehr vom Massaker in Eilaboun erzählte. Wir begutachteten
den Platz an dem das Massaker stattfand. Vielleicht werde ich später
nochmal einen extra Eintrag zu diesem Thema verfassen. Eilaboun, das
Dorf mit den wohl freundlichsten Menschen die ich je in Israel
kennengelernt habe, hat aber nicht nur alte Narben sondern auch eine
schleichende Krankheit, welche auch Guben heimsucht. Die meisten
jungen Menschen verlassen den Ort um in anderen Ländern zu studieren.
Achsan sieht große Probleme herannahen, wenn er über Eilaboun in 50
Jahren nachdenkt. Die Christen hier stellen eine Minderheit unter
einer Minderheit dar. Von den Juden werden sie als Araber mit vielen
Schikanen belegt und für die Moslems sind sie Verräter und
Unterstützer der Usa. Da unter diesen Bedingungen es kaum Möglich ist
einen ordentlich Job zu bekommen zieht es eben immer mehr weg aus
Eilaboun und weg aus Israel und so schrumpft die Dorfgemeinschaft
langsam aus ihrer Sicherheit heraus.
Doch kommen wir wieder zu unserer Gegenwart. Am Abend des gestrigen
Tages durften wir einer Hochzeitsparty beiwohnen. Man muss dazu
erwähnen, das hier Hochzeitsfeiern stets eine Woche andauern und am
Ende in einer Feier mit 400 bis zu 1000 Gästen endet. Ich glaube
langsam, das diese Woche genutzt wird um sich klar zu machen, wen man
neben seiner Geliebten oder seines Geliebten noch so mitheiratet. Der
Abend war jedenfalls sehr lustig und wir tanzten eine Menge zu
arabischer habibi Musik.
Heute arbeiteten wir wieder in der Schule. Nachdem wir mehrere
Pflanzen von Geröll befreit hatten, gab es lecker Reis^^ und nette
Geschichten aus der Bronze von unserer neuen Mitstreiterin Victoria.
Danach gab es dann für uns alle unseren ersten Arabischunterricht. Man
glaubt garnicht wie viele unterschiedliche Laute ein Mensch
produzieren kann. Nachdem wir genug herum gezischt hatten machten wir
uns zum Appartment der Amerikaner auf um dort von aus zu einer kleinen
Party zu gehen.
--
Gesendet von meinem Mobilgerät
kommentare
Merhaba! Ab jetzt könnt ihr auch ohne Anmeldung Kommentare hinterlassen. Shukran!
--
GRATIS für alle GMX-Mitglieder: Die maxdome Movie-FLAT!
Jetzt freischalten unter http://portal.gmx.net/de/go/maxdome01
--
GRATIS für alle GMX-Mitglieder: Die maxdome Movie-FLAT!
Jetzt freischalten unter http://portal.gmx.net/de/go/maxdome01
Dienstag, 27. Juli 2010
Montag, 26. Juli 2010
Ich dachte schon wir wären eine woche hier...
Was für ein tag. Ich muss mich etwas kurz fassen, da ich über das
handy poste und es recht spät ist. Heute war unser erster arbeitstag
und wir trafen zum ersten mal die beiden anderen freiwilligen joe und
alica. Unser aufgabe bestand darin, die klimaanlagen zur reinigen. Joe
und alica strichen unterdessen ein paar geländer. Beim frühstück
trafen wir außerdem achsan und seine tochter. Es ist lehrer in ort und
vor zwei tagen ebenso aus berlin zurückgekehrt. Er erzählte vor von
seiner reise mit schülern der ortes durch baden würtemberg und seinen
erlebnissen in leipzig. Nach der arbeit untersuchten wir ein wenig die
gegend und bestiegen einen kleinen berg in der nähe. Abends waren wir
dann zu gast bei ramez dem organisator der campes und lernten lindy ,
eine andere freiwillige, kennen, welche schon seit 2 wochen hier ist.
Nachdem wir guter alter deutscher kindermusik gelauscht und uns alle
etwas näher kennen gelernt hatten, waren wir zu besuch bei der
gastfamilie von lindy und nach längeren gesprächen in der bar der
cousins von catau. dort ließen wir den abend mit shisha und bier
klingen. Gut der eintrag hat zwar jetzt den stil einer postkarte und
jeder satz wäre einen eigenen eintrag wert, aber ich bin nun wirklich
müde und meine finger schmerzen von der handy tastatur. Also bis
morgen.
handy poste und es recht spät ist. Heute war unser erster arbeitstag
und wir trafen zum ersten mal die beiden anderen freiwilligen joe und
alica. Unser aufgabe bestand darin, die klimaanlagen zur reinigen. Joe
und alica strichen unterdessen ein paar geländer. Beim frühstück
trafen wir außerdem achsan und seine tochter. Es ist lehrer in ort und
vor zwei tagen ebenso aus berlin zurückgekehrt. Er erzählte vor von
seiner reise mit schülern der ortes durch baden würtemberg und seinen
erlebnissen in leipzig. Nach der arbeit untersuchten wir ein wenig die
gegend und bestiegen einen kleinen berg in der nähe. Abends waren wir
dann zu gast bei ramez dem organisator der campes und lernten lindy ,
eine andere freiwillige, kennen, welche schon seit 2 wochen hier ist.
Nachdem wir guter alter deutscher kindermusik gelauscht und uns alle
etwas näher kennen gelernt hatten, waren wir zu besuch bei der
gastfamilie von lindy und nach längeren gesprächen in der bar der
cousins von catau. dort ließen wir den abend mit shisha und bier
klingen. Gut der eintrag hat zwar jetzt den stil einer postkarte und
jeder satz wäre einen eigenen eintrag wert, aber ich bin nun wirklich
müde und meine finger schmerzen von der handy tastatur. Also bis
morgen.
--
Gesendet von meinem Mobilgerät
Sonntag, 25. Juli 2010
Endlich da!
Schalom liebe Leser,
nach unserem mitternaechtlichen Flug und einer langen Busreise sind wir nun endlich am Ziel. Eilaboun hat uns mit seiner Gastfreundlichkeit verzaubert. Wir sind bei der Familie von Catu untergebracht, welche uns eine eigne Etage zur Verfuegung gestellt hat.
Heute gab es auch das erste Goldstar("Das wahrscheinlich beste Bier der Welt") fuer den kleinen Fabian. Bilder und Videos werden spaeter dazu nachgereicht. Derzeit findet in der Nachbarschaft eine Hochzeit mit 400-800 Gaesten statt. So genau nimmt das hier keiner. Als Willkommensgruss haben wir sogar ein wenig von dem Bufett zum schmausen bekommen.
Morgen geht es dann richtig los. Wir werden auf die anderen Freiwilligen treffen und unseren Aufentahlt hier ein wenig organisieren.
So das war es auch schon von uns an dieser Stelle.
Viele Gruesse an die geliebte Heimat senden
Chaiko und F'atahbian
Ps: Fuer Abwechslung ist gesorgt. Es gibt von einer Tahinifabrik bis zu einer Nuklearraketenabschussrampe wirklich alles in der Umgebung.
PPs: Die Umlaute habe ich euch heute mal erspart, da ich auf dem Notebook der Familie schreiben durfte.
nach unserem mitternaechtlichen Flug und einer langen Busreise sind wir nun endlich am Ziel. Eilaboun hat uns mit seiner Gastfreundlichkeit verzaubert. Wir sind bei der Familie von Catu untergebracht, welche uns eine eigne Etage zur Verfuegung gestellt hat.
Heute gab es auch das erste Goldstar("Das wahrscheinlich beste Bier der Welt") fuer den kleinen Fabian. Bilder und Videos werden spaeter dazu nachgereicht. Derzeit findet in der Nachbarschaft eine Hochzeit mit 400-800 Gaesten statt. So genau nimmt das hier keiner. Als Willkommensgruss haben wir sogar ein wenig von dem Bufett zum schmausen bekommen.
Morgen geht es dann richtig los. Wir werden auf die anderen Freiwilligen treffen und unseren Aufentahlt hier ein wenig organisieren.
So das war es auch schon von uns an dieser Stelle.
Viele Gruesse an die geliebte Heimat senden
Chaiko und F'atahbian
Ps: Fuer Abwechslung ist gesorgt. Es gibt von einer Tahinifabrik bis zu einer Nuklearraketenabschussrampe wirklich alles in der Umgebung.
PPs: Die Umlaute habe ich euch heute mal erspart, da ich auf dem Notebook der Familie schreiben durfte.
Samstag, 24. Juli 2010
Soooo.....
in einer guten Stunde ist Abfahrt zum Flughafen.
Dort werden wir dann von den israelischen Stasi...ähh...Securities auf's Freundlichste ausgefragt.
Mal schauen ob meine Mandoline, wie beim letzten Mal, auf Sprengstoff getestet wird. Habe schon den Tonabnehmer abgebaut, der sah etwas verdächtig aus ;)
Also dann,
Glück zu,
Gehabt euch alle wohl!!!
Montag, 19. Juli 2010
Bald ist es so weit...
Shalom liebe Leser,
in weniger als 5 Tagen ist es endlich so weit. Wir besuchen ein zweites Mal Israel und freuen uns schon darauf. Für zwei Wochen werden wir in Eilaboun einer Stadt am See Genezareth als Volontäre arbeiten, lernen und leben. Darauf folgt eine Woche freies Reisen durch Israel, wobei wir voraussichtlich Sedat, Jerusalem und Tel Aviv ansteuern werden.
Ich werde versuchen in diesen drei Wochen ab und zu in diesen Blog unsere Erlebnisse festzuhalten, um euch auf dem Laufenden zu halten.
bis dahin
Heiko
in weniger als 5 Tagen ist es endlich so weit. Wir besuchen ein zweites Mal Israel und freuen uns schon darauf. Für zwei Wochen werden wir in Eilaboun einer Stadt am See Genezareth als Volontäre arbeiten, lernen und leben. Darauf folgt eine Woche freies Reisen durch Israel, wobei wir voraussichtlich Sedat, Jerusalem und Tel Aviv ansteuern werden.
Ich werde versuchen in diesen drei Wochen ab und zu in diesen Blog unsere Erlebnisse festzuhalten, um euch auf dem Laufenden zu halten.
bis dahin
Heiko
Abonnieren
Kommentare (Atom)

-758425.jpg)
-760027.jpg)
-711817.jpg)
-713027.jpg)
-713925.jpg)

-723681.jpg)
-728091.jpg)
-729395.jpg)
-730933.jpg)
